Baden

Methode zur gründlichen Fell- und Hautreinigung. Der gesunde Welpe sollte im ersten halben Jahr nicht mit Shampoo gebadet werden. Eine gründliche Fellpflege ist aber natürlich unverzichtbar. Starke lokale Verschmutzungen sollten lauwarm abgerieben werden. Danach ausführlich trocknen. Beim erwachsenen und gesunden Hund reicht zweimaliges Baden pro Jahr. Bei der Fell- und Hautreinigung müssen Augen und Ohren besonders geschützt werden. Nach der Fell- und Hautreinigung sollte das Tier mehrere Stunden warm und zugfrei untergebracht werden.

Ballaststoffe

ROHFASERN Bestandteile von Gemüse Getreide. Kleine Futter notwendig, um Darmbewegungen (Peristaltik) anzuregen gute Verdauung zu ermöglichen. Man unterscheidet lösliche unlösliche Fasern. Fermentierbare (vergärbare also lösliche) ein gutes Gleichgewicht Dickdarm-Ökosystems unentbehrlich. Sie erzeugen große Mengen kurzkettiger Fettsäuren. Diese Fettsäuren säuern Darminhalt an, sind wichtige Energiequellen für Zellen Darmschleimhaut bilden eine Schutzschicht an den Wänden Dickdarms. Nicht fermentierbare Fasern (Prebiotika) fördern besonders Ansiedlung der Darmflora (z.B. Laktobazillen), wiederum pathogenen (krankmachenden) im Wachstum hemmen damit zur Verdauungsförderung Vitaminbildung positiven beitragen. Im Darm des Hundes werden beispielsweise C und Vitamin H durch die Bakterien hergestellt.

Bellen

Das Bellen des Hundes kann sich sehr unterschiedlich anhören. Am Bellen des eigenen Tieres erkennt der Besitzer häufig, ob es vor Freude bellt oder einen "Angreifer" stellt. Auch Langeweile kann den Welpen zum Bellen verleiten. Wenn ein Hund ohne ersichtlichen Grund und sehr lang anhaltend bellt, bezeichnet man es als "Kläffen". Dies kann zu einer unzumutbaren Belastung der anderen Familienmitglieder oder der Nachbarn führen und sollte unterbunden werden.

Betteln

Kleine Welpen betteln am häufigsten ihre Elterntiere an. Dabei springen sie hoch und lecken die Maulwinkel, damit v.a. die Hündin Futter vorwürgt. Der neue Besitzer erlebt dieses Verhalten dann bei seinem Welpen als "Anspringen". Das Nachgeben gegenüber diesem Wunsch fördert neuerliches Betteln. Neben den Problemen, die durch Zwischenmahlzeiten auftreten können (zusätzliche Energieaufnahme), kann das Betteln zum ständigen Ärgernis werden. Er sollte vor allem nicht lernen, das Betteln am Tisch erfolgreich ist. Der Welpe wird deshalb schon früh an geregelte Mahlzeiten gewöhnt - Mahlzeiten, die stets am gleichen Ort (am besten im Napf) und zur gleichen Zeit zu erwarten sind.

Beriechen

Der Welpe nimmt durch Beriechen die besonderen Gerüche von Menschen, anderen Hunden bzw. Tieren, Duftmarken und anderen Dingen auf. Der Welpe lernt früh, die Welt in der er lebt, durch die Gerüche zu begreifen. Der Geruchssinn ist der dominante Sinn des Hundes. Hunde untereinander beriechen sich, um sich kennenzulernen. Läufige Hündinnen werden von Rüden über große Entfernungen wahrgenommen.

Bewegung

Hunde sind Lauftiere. Durch Bewegung ist der Erhalt der Gesundheit gewährleistet. Um an Nahrung zu gelangen muss der Hund sich bewegen. Dabei werden Muskeln mit Energie versorgt und die Durchblutung gesteigert. Die meisten Hunde sind eher Ausdauerläufer als Sprinter. Eine Stunde Spazierengehen an der Leine ist nicht ausreichend. Hunde brauchen die Gelegenheit in geeignetem Gelände freizulaufen, mit Artgenossen zu spielen und zu toben und ausgiebig schnuppern zu können. Nach Phasen der Bewegung benötigt das Tier ausführliche Ruhephasen.

Blähungen

Durch vermehrte Gasbildung im Magen-Darm-Kanal und/oder verminderten Abgang (Verstopfung o.ä.) von Gasen kann es zu Blähungen kommen. Die häufig starke Geruchsbildung ist durch fehlerhafte Verstoffwechselung von Futteranteilen verursacht. Bei dem Eindruck, dass sich beim Welpen eine Zunahme von Blähungen abzeichnet, sollte der tierärztliche Rat gesucht werden. Füttern Sie ein gut verdauliches Futter und wechseln sie nicht zu häufig die Sorte.

Blasenentzündung

Ursachen für eine Blasenentzündung können vielfältig sein. In den meisten Fällen ist eine Infektion mit Bakterien die Ursache. Sehr unterschiedliche Symptome weisen auf eine mögliche Blasenentzündung hin, darunter Lustlosigkeit, Harndrang, Schmerzäußerung beim Wasserlassen, viel Trinken oder Fieber. Der Harn kann blutig aussehen oder auch trüb verändert sein. Bei den beschriebenen Veränderungen ist der Tierarztbesuch zwingend erforderlich.

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