Hundeauswahl
Je nach Anspruch sollte man einige Rassen oder Mischlinge in die engere Wahl ziehen, damit das Zusammenleben für alle zufriedenstellend verläuft. Eine Deutsche Dogge z.B. würde sich in einer engen Dachwohnung nicht wohl fühlen. Lange Rücken auf kurzen Beinen gehören ins Parterre, zumindest, wenn kein Fahrstuhl vorhanden ist. Lebhafte Rassen brauchen Platz und mehr Zeit. Sie wollen viel spazierengehen, herumtoben, beschäftigt werden. Und sie brauchen eine starke Führung.
Übrigens: Dass ein Hund einen Garten braucht, ist ein Märchen. Im Gegenteil: Es wird ihm schnell langweilig. Denn dort kennt er sich bald aus. Dort riecht es jeden Tag gleich. Spannende Erlebnisse sind im Garten leider Fehlanzeige. Viel wichtiger und interessanter ist es für ihn, regelmäßig mit seinem Menschen Spaziergänge zu machen. Dabei kann er richtig was erleben. Er begegnet anderen Menschen und Hunden und kann überall Nachrichten anderer Lebewesen erschnüffeln. Auf geeignetem Gelände sollte er sich mindestens einmal am Tag so richtig austoben können.
Rüde oder Hündin
Auch das sollte man vor dem Kauf überlegen: Rüde oder Hündin? Ein Rüde ist oft dominanter und selbstbewusster, will erst einmal herausfinden, wer der Herr im Haus ist. Eine Hündin ist anschmiegsamer, häuslicher und ordnet sich meistens schneller in eine Familie ein.